Bluthochdruck (Hypertonie)

Von einem Bluthochdruck spricht man bei Blutdruckwerten von über 140/90 mm Hg. Bei Diabetikern gilt es aber, Blutdruckwerte von 130/85 mm Hg nicht zu überschreiten. Gerade für den Diabetiker ist es besonders wichtig auf die Einhaltung von normalen Blutdruckwerten zu achten. Denn hoher Blutzucker und hoher Blutdruck wirken zusammen und begünstigen das Auftreten einer Reihe von Erkrankungen. Ein erhöhter Blutdruck kann sich allmählich einstellen. Daher sollte der Blutdruck regelmäßig kontrolliert werden und ein Bluthochdruck möglichst früh behandelt werden. Bei der Entstehung folgender Erkrankungen spielt der Bluthochdruck eine wesentliche Rolle:

Herzgefäßerkrankungen:
Wenn Sie Diabetes in Kombination mit Bluthochdruck haben, dann verdoppelt sich Ihr Risiko einer Herzerkrankung.

Nierenerkrankungen (Nephropathien):
Im Verlauf des Diabetes kann zu Nierenschäden kommen. Bluthochdruck beschleunigt das Fortschreiten der Erkrankung.

Augenerkrankungen (Retinopathien):
Menschen, die sowohl Diabetes als auch Bluthochdruck haben, tragen ein höheres Risiko für Schäden an der Augennetzhaut.

Schlaganfall:
Diabetes erhöht das Risiko für einen Schlaganfall um das Doppelte. Bluthochdruck besitzt ein sechsfach höheres Risiko für das Auftreten eines Schlaganfalls. Menschen, die Diabetes und Bluthochdruck haben, sind daher besonders gefährdet.
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