Diabetes mellitus - die zuckersüße Krankheit

Diabetes, auch Zuckerkrankeit genannt, ist eine Störung des Zuckerstoffwechsels mit teilweise schweren Folgeerkrankungen. Etwa jeder zwanzigste Erwachsene leidet an dieser Krankheit, die kaum schmerzt, lange Zeit nur geringe Beschwerden verursacht und niemals ausheilt. Zum Einbau des Zuckers in die Körperzellen wird das Hormon Insulin benötigt. Produziert von der Bauchspeicheldrüse transportiert Insulin den im Blut befindlichen Zucker mittels Rezeptoren an den Zellen in das Zellinnere. Für die Störung dieses Ablaufes gibt es verschiedene Ursachen:
1. Die Bauchspeicheldrüse ist von Geburt an oder durch Viruserkrankung so geschädigt, daß das Insulin nicht produziert werden kann (Typ 1).
2. Das Insulin wird in unzureichender Menge produziert (Typ 1).
3. Die Rezeptoren an den Körperzellen zur Aufnahme des Zucker-Insulin-Komplexes sind funktionslos (Typ 2).
4. Die Zahl der Rezeptoren an den Zellen ist im Vergleich zur Zellgröße im Mißverhältnis (Typ 2).

Blutzuckernormalwert: - vor dem Essen bei 60 - 120 mg/dl (3,3 - 6,7 mmol/l)
- nach dem Essen unter 140 mg/dl (7,8 mmol/l).
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