Diabetes-Typen

Typ 1 - Jugend-Diabetes
Die Anlage, diese Krankheit zu entwickeln, wird vererbt. Ob sie jedoch zum Ausbruch kommt, ist von inneren und äußeren Faktoren abhängig (Immunsystem, Giftstoffe, Viruserkrankungen). Typ 1-Diabetiker müssen das notwendige Insulin durch tägliches Spritzen dem Körper zuführen.

Typ 2 - Alters-Diabetes
Es wird zwar die Anlage vererbt, daß die insulinproduzierenden Zellen nicht unbegrenzt jeder Belastung standhalten, durch Ernährung und Lebensweise muß die Krankheit jedoch nicht ausbrechen. Risikofaktor Nummer 1 für die Erkrankung ist Übergewicht. Die Fettzellen übergewichtiger Menschen sind im Verhältnis zur Rezeptorenanzahl zu groß, und gegenüber Insulin unempfindlich geworden. Die Bauchspeicheldrüse muß erheblich mehr Insulin als bei Normalgewichtigen produzieren, damit Zucker in die Fettzellen hineintransportiert werden kann. Diese Mehrarbeit kann bis zur Erschöpfung der Bauchspeicheldrüse führen. Erste und wichtigste Maßnahme ist deshalb die Reduzierung des Körpergewichts. Durch zusätzliche medikamentöse Behandlung kann die Bauchspeicheldrüse angeregt werden, wieder mehr Insulin zu produzieren. Oftmals ist aber in späteren Jahren das Spritzen von Insulin unausweichlich.
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